Käse als krönender Abschluss

Gourmets schätzen ihn seit Jahrhunderten, einfachen Bauern war er Grundnahrungsmittel: Käse gibt es auf der ganzen Welt in unterschiedlichsten Facetten. Er ist Spiegel der Kultur, des Geschmacks und unverzichtbar, wenn es um die vollmundige Abrundung eines Menüs geht. Man isst ihn in den großen Metropolen von New York bis Paris und liebt ihn regional zwischen Alpen und Pyrenäen. Ein Mahl ohne Käse galt schon Brillat-Savarin als absolutes No-Go.

Einmal um die ganze Welt

Käsesorten kann man hinterher reisen. Sie führen einen einmal um den ganzen Globus. Die großen Käsenationen Frankreich und Schweiz führen den Reigen an, die Niederlande folgt und auch Spanien und Deutschland sind nicht zu verachten.

Spannend wird es auch auf dem Balkan. Verlässt man Europa, entdeckt man in Asien aufregende Käseattraktionen wie Halloumi und Rajya Metok. Bis nach Tasmanien und Neuseeland kann die Reise auf den Spuren exotischer Käsesorten führen.

Ohne Käse geht nichts

Auf dem Butterbrot oder einfach pur zum Wein, als Käsefondue und zum Überbacken, als pikante Beilage oder zum Verfeinern von Saucen behaupten Käsesorten ihren Platz in der heimischen Küche und auf den Speisekarten großer Restaurants. Ohne eine feine Käseauswahl kommen kein Sternekoch und kein Haushalt aus.

Kleine Kulturgeschichte des Käses

Käsegeschichte ist Menschheitsgeschichte. Schon bei den Jägern und Sammlern scheint man ihn gekannt zu haben. Mit dem Halten von Ziegen und Schafen begann die Käseherstellung definitiv, denn man wollte die Milch haltbar machen. Später kamen die Kühe dazu und seitdem gehören die diversen Käsesorten zum festen Bestandteil der menschlichen Ernährung.

Sie waren bei festlichen Tafeln in Mesopotamien dabei und wurden im antiken Griechenland geschätzt. Die römischen Legionäre eroberten mit Käserationen, Rosinen und Oliven im Gepäck Germanien und Gallien. Im Mittelalter ist er überall zu finden und bereichert bis heute mit geschätzten 6000 Sorten das kulinarische Angebot auf vielfältige Weise.

Käsekulturen: Hauptmahlzeit oder Kaltes Buffet?

Die Ernährung einfacher Menschen basierte auf Getreide, Kräutern, Nüssen, Obst und Gemüse. Käsesorten vom Frischkäse über Weich- bis zum ausgereiften Hartkäse kamen hinzu. Sie wurden zu Kartoffeln gereicht, mit Nüssen gegessen, mit Obst oder Kräutern kombiniert. Die Vielfalt hat sich erhalten. Der Schafskäse mit Oliven brilliert als rustikaler Snack neben Cheddar, Camembert und Livarot, die mit Wein und Brot genossen auch ein ganzes Menü ersetzen können.

Die Milch macht’s

Die Qualität der Milch von Kuh, Schaf und Ziege ist einer der ausschlaggebenden Faktoren für den Geschmack des Käses. Manche meinen sogar die Weidelokalität herausschmecken zu können. Die Milch bekommt einen würzigen Geschmack, wenn das Vieh frei auf naturbelassenen Weiden grasen kann. Appenzeller und Emmentaler aus den Alpen, Bergkäse aus dem Allgäu und Montbriac Bleu aus der Auvergne verdanken ihre Berühmtheit dem Ort ihrer Entstehung.

Volle Reife – voller Geschmack

Die Reife ist ein weiterer entscheidender Aspekt. Ein traditionell hergestellter Cheddar reift bis zu zehn Jahre. Ein deftiger Harzer ist nach mehreren Wochen voll ausgereift. Hartkäse wie Cheddar oder Bündner Bergkäse haben die längsten Reifezeiten. Dabei entwickelt sich ihr Aroma. Die Umhüllung mit Asche oder Heu, das Abwaschen mit Salz oder Wein, die Lagerung in speziellen Reifekellern oder Höhlen geben der Käseart ihren besonderen Geschmack.

Konsequent regional?

Wer sich seine Heimat auch kulinarisch erschließen will, kommt an heimischen Käsesorten nicht vorbei. Von der delikaten Vorspeise über das vollwertige Hauptgericht bis zum raffinierten Dessert lässt sich ein ganzes Menü mit Käsevariationen aus der Region gestalten.

Die niedersächsische Milch- und Käsestraße

Nicht nur durch die Zeit oder die ganze Welt kann man dem Käsegenuss hinterher reisen. Auch in Niedersachsen wird es spannend: Von Göttingen bis Wilhelmshaven, von Uelzen bis Nordhorn reihen sich die Bauernhöfe mit ihren Schafen, Kühen, Ziegen und Büffeln aneinander. Jeder Hof hat seine eigenen Spezialitäten. Viele Rezepte haben eine lange Tradition. Beim Verkosten entdeckt so mancher seine neue Lieblingssorte.

Von Abbaye de Belloc bis Zincarlin della Valle di Muggio

Aus Aquitanien stammt der schnittige Schafsmilchkäse mit dem würzig-süßlichen Aroma. Den Zincarlin findet man im Muggiotal zwischen Lombardei und Tessin. Der Frischkäse aus Kuh- und Ziegenmilch erlebt gerade eine Renaissance. Wer bewusst isst und Freude am Geschmack hat, verschließt sich den Käsespezialitäten nicht, denn das Produkt aus Milch, Zeit und Liebe ist auch noch gesund.

Beim Partyservice und Catering ein Must-have

Eine Party ohne Käsesnack? Catering Hannover zeigt, was es noch alles neben den typischen Käsewürfeln als Fingerfood gibt und was sich alles mit dem gelben Gold zaubern lässt. Besondere Wünsche werden berücksichtigt, sodass der Erfolg mit dem Partyservice Hannover bei jedem Anlass vom Firmenjubiläum bis zur Hochzeit garantiert ist.

 

Bildnachweis: #257066140 © beats_ | stock.adobe.com