Die Martinsgans

Martinsgans – mit Äpfeln und Rotkraut oder Maronen?

Knusprig gebraten, mit köstlicher Füllung, von Rotkraut und Klößen umkränzt: Martinsgänse sind ein Gedicht und läuten als üppiges Mahl für viele am 11. November die Zeit um den Advent ein. Nach diesem Termin beginnen dann auch so langsam die betrieblichen Weihnachtsfeiern. Dabei war der heilige Martin alles andere als ein Freund ausladender Festlichkeiten.

Vom heiligen Martin und den Gänsen

Viele Legenden ranken sich um den Martinstag und die Gänse. Der heilige Martin (316/317 in Ungarn – 397 in Frankreich) war bereits im Alter von 15 Jahren Soldat in der römischen Armee. Der Sage nach war Martin von Tours ein geläuterter Ritter, der das Schwert gegen das Kreuz eintauschte. Er gilt als Begründer des Mönchtums in Europa und lebte asketisch. Bekannt ist die Erzählung vom Mantel, den er mit einem Bettler teilte.

Der bescheidene Martin mochte nicht im Mittelpunkt stehen. Als er zum Bischof ernannt werden sollte, flüchtete er und versteckte sich in einem Gänsestall. Das schnatternde Federvieh soll ihn verraten haben, als die Bauern der Gemeinde ihn suchten.
Doch den Gänsen wird auch nachgesagt, dass sie während Martins Predigt in die Kirche watschelten und ihn lauthals störten.

Der Hintergrund war wohl prosaischer: Gänse wurden als Abgaben und Steuern abgeliefert.
Zudem musste vor dem Winter der Viehbestand reduziert werden, damit das Tierfutter reichte. So wurde vor der Fastenzeit noch einmal üppig gespeist.

Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind

St. Martin ist ein Festtag für die Kinder. Mit ihren Laternen ziehen sie durch die Stadt. In vielen Gemeinden ist sogar ein Reiter auf dem Pferd dabei, der den Zug anführt. Geht es auch nicht „durch Schnee und Wind“, so ist doch der kalte Novemberabend für die Kleinen eine Herausforderung, der sie sich mit ihren Lichtern wacker stellen.

Belohnt werden sie mit Martinshörnchen und heißem Kinderpunsch. Für die Erwachsenen steht Glühwein bereit. Das gemeinsame Feiern im Freien hat Tradition. Beim Singen am Feuer findet sich die Gemeinschaft der Nachbarn und Freunde. Zu Hause wartet dann schon die Gans.

Alles rund um die Gans zum Martinstag

Eins haben die Sagen und Geschichten gemeinsam: Am Ende landen alle Gänse in der Bratenröhre. Die Rezepte haben eine lange Tradition. Da gibt es die Gans, die allein mit Äpfeln gefüllt wird. Andere ergänzen bereits mit Rosinen oder schwören auf Maronen.

In Niedersachsen kommt die Gans auch mit einer Füllung aus Mett und Zwiebeln auf den Tisch. Sogar Knoblauch verträgt sie in Maßen.
Geröstete Nüsse und Pflaumen ergänzen die Füllung im südlichen Deutschland.
Was niemals fehlt, ist der Beifuß. Er nimmt der Gans das Fett und macht sie bekömmlich.

Mit einem Rotwein wird angestoßen, bevor man den Vogel tranchiert. Bei der Auswahl sollte auf Harmonie geachtet werden. Brombeer- oder Pflaumenaromen können die Gans perfekt ergänzen. Leicht zimtige Noten passen zu Gericht und Anlass. Scharfe Gegensätze sollte man vermeiden.

Ganz traditionell – großes Familienfest vor dem Advent

Bräuche verändern sich. War die Adventszeit einst eine Fastenzeit, so wird sie heute mit vielen kulinarischen Naschereien verbunden. Doch eine Gans ist immer noch etwas ganz Besonderes. Sie bildet den Mittelpunkt eines wirklichen Festessens.

Doch eine Gans braucht ihre Zeit. Gerade am Martinstag lässt sich die Zubereitung meist schlecht koordinieren. Wer rund um die Uhr im Dienst ist, wünscht sich Quality-Time mit der Familie und möchte nicht den ganzen Tag am Kochtopf stehen. Ein Partyservice ist die Lösung, wenn es um große Familienfeiern geht. Man kann sich ganz aufeinander konzentrieren, hat Zeit für Gespräche und muss dennoch nicht auf den Festtagsbraten verzichten. Ganz im Gegenteil: Die Vorfreude auf den Hochgenuss kann ganz ausgekostet werden!

Martinsgans vegetarisch?

Es gibt sie auch vegan und vegetarisch. Soja und Weizen, Pflanzenöle und Seitan machen es möglich. Die Beigaben können klassisch gestaltet werden. Wer möchte schon auf Serviettenknödel oder Kartoffelklöße und Rotkraut mit Preiselbeeren verzichten? Bei der Zubereitung fällt der Speck weg oder wird vegan ersetzt. Was dem einzelnen Teilzeithausmann schwerfällt und die Teilzeithausfrau vor ernsthafte logistische Probleme bei Einkauf und Zubereitung am heimischen Herd stellt, lässt sich mit einem Catering-Unternehmen wunderbar absprechen.

So kommt kein Stress auf, wenn besondere Wünsche berücksichtigt werden müssen. Martinshörnchen und Weckmann stellt man einfach in zwei Varianten her. Sie lassen sich wunderbar am Vortag vorbereiten. Durchzieht der frische Duft des Stutenkerls das Haus, wissen alle: Sankt Martin steht vor der Tür.

Partyservice zum Martinstag: Catering Hannover

Was für ein Tag! Morgens geht es noch in Schule und Kindergarten, doch die Laternen stehen schon bereit, die Weckmännchen schlummern im Leinentuch und warten auf ihren abendlichen Auftritt. Für die Eltern heißt das planen, planen, planen.
Werden Verwandte und Freunde zum gemeinsamen Gänseessen erwartet, ist jede helfende Hand willkommen.

Damit das Fest ein Fest bleibt und sich auch die Erwachsenen entspannt zurücklehnen können, unterstützt Catering Hannover mit einem knusprigen Gänse-Menü und allen Extras, die gewünscht werden. Da strahlen abends nicht nur die Kerzen in Laterne und Leuchter, sondern auch die Gesichter am Tisch, wenn ein perfekt dekorierter Festschmaus bereitsteht und alle auf den Heiligen Martin anstoßen können.